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Bienen zuerst

Wie wir arbeiten

Das Wohl unserer Bienen kommt zuerst. Nicht nur, weil guter Honig von gesunden Völkern kommt, sondern aus Respekt vor den Tieren, die ihn machen.

Matthias beim Arbeiten an den Beuten, Rauch aus dem Smoker steigt in der Morgensonne auf

Worauf wir achten

  1. Matthias prüft eine Wabe mit der Lupe

    Wenige Völker, viel Zeit

    Wir betreuen im Schnitt 12 bis 16 Bienenvölker. So bleibt Zeit, jedes Volk einzeln anzuschauen und zu merken, wenn etwas nicht stimmt.

  2. Bienen auf einer Wabe voller Honig

    Genug Honig für den Winter

    Üblich ist, den Bienen fast den ganzen Honig zu nehmen und sie mit Zuckersirup zu überwintern. Honig ist aber viel mehr als Zucker. Wir finden, das ist kein fairer Tausch, und lassen bei der Ernte genug Honig im Stock.

  3. Romi im Imkeranzug zwischen den Beuten

    Sanft behandeln

    Wir setzen auf schonende Methoden und verzichten auf aggressive Säuren und unnötige Medikamente. Romi hat als Biologin ein Auge darauf, dass unsere Völker gesund bleiben.

  4. Vulkanrote Beuten, zu Türmchen gestapelt

    Eigene Beuten, eigenes Wachs

    Matthias entwirft und baut unsere Bienenbeuten selbst. Gestrichen werden sie mit vulkanrotem Leinölfirnis, damit das Holz lange hält. Für unsere Mittelwände verwenden wir nur eigenes, rückstandsfreies Wachs.

  5. Honig fließt aus der Schleuder in das Sieb

    Vom Rähmchen ins Glas

    Geerntet wird nur reifer Honig. In unserem Honigverarbeitungsraum wird er entdeckelt, geschleudert, gesiebt und kühl gelagert, bis wir ihn selbst abfüllen. Cremehonig rühren wir mehrere Tage, bis er zart und streichfähig ist.

  6. Luftbild unseres Landes mit Streuobstwiese und Hecken

    Mehr als Bienen

    Auf rund fünf Hektar pflanzen wir Hecken und Bäume, pflegen eine Streuobstwiese mit über 100 heimischen Wildblumenarten und schaffen Lebensräume für Pflanzen, Pilze und Tiere.

Unser Bienenjahr

Was bei uns wann passiert.

  1. Frühling

    Die Völker wachsen, Salweide, Krokus und Obstbäume blühen. Wir setzen die ersten Honigräume auf.

  2. Sommer

    Schwarmzeit und Ernte. Wir schleudern zwei- bis dreimal im Jahr, je nachdem, was blüht.

  3. Herbst

    Wir bereiten die Völker auf den Winter vor und schauen, dass jedes Volk gesund und stark ist.

  4. Winter

    Die Bienen ruhen. Wir bauen Beuten, gießen Kerzen und gestalten Etiketten.

Honiggläser mit Geschenkanhängern, dekoriert für Neujahr

Echte Handarbeit

Von den Bienenbeuten bis zu den gezeichneten Etiketten machen wir fast alles selbst. Am meisten Freude macht es uns, wenn eine eigene Idee aufgeht.

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