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Honig lagern und genießen

Warum Honig fest wird, wie du ihn wieder flüssig machst und wie er am besten lagert, damit er lange so gut schmeckt wie am ersten Tag.

Zäher Honig tropft von einem Sieb
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Honig ist eines der wenigen Lebensmittel, die praktisch nicht verderben. Damit er so schmeckt wie am Tag der Ernte, braucht er aber ein paar Dinge: einen guten Deckel, einen dunklen Platz und etwas Geduld, wenn er fest wird.

Warum wird Honig fest?

Honig besteht zum größten Teil aus Frucht- und Traubenzucker. Traubenzucker bildet mit der Zeit kleine Kristalle, der Honig wird trüb und fest. Das ist ganz normal und ein gutes Zeichen: Naturbelassener Honig kristallisiert, früher oder später.

Wie schnell das geht, hängt von der Sorte ab. Unsere Frühjahrsblüte wird oft schon nach wenigen Wochen fest, Waldhonig bleibt dagegen lange flüssig, weil er mehr Fruchtzucker enthält.

So wird er wieder flüssig

Stell das offene Glas in ein warmes Wasserbad und rühr ab und zu um. Das Wasser sollte höchstens 40 °C haben. Wird Honig heißer, gehen wertvolle Enzyme und Aromen verloren. Die Mikrowelle ist deshalb keine gute Idee.

Fünf Gläser Vulkanrot-Honig, gestapelt

So lagerst du Honig richtig

  • Gut verschlossen. Honig zieht Feuchtigkeit und Gerüche an. Deckel immer gleich wieder zu.
  • Trocken und dunkel. Ein Küchenkasten bei Zimmertemperatur ist ideal. Den Kühlschrank braucht Honig nicht.
  • Sauberer Löffel. Ein nasser oder benutzter Löffel bringt Wasser ins Glas, und dann kann Honig gären.

Auf unseren Gläsern steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum von zwei Jahren. Gut gelagert ist Honig aber noch viel länger genießbar.

Unsere Sorten

Welche Sorten wir gerade haben und was sie kosten, findest du bei unserem Honig. Jede Sorte schmeckt etwas anders, weil jede aus einer anderen Zeit im Bienenjahr kommt.

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