Zum Inhalt springen
Alle Artikel

Wissen

Warum unsere Bienen in roten Türmen wohnen

Selbst entworfen, selbst gebaut und vulkanrot gestrichen: wie unsere Bienenbeuten entstehen und warum sie unserer Imkerei den Namen gaben.

Vulkanrote Beuten, im Sommer zu hohen Türmen gestapelt
Inhalt

Wer an unseren Bienenständen vorbeikommt, sieht sie schon von Weitem: rote Türmchen mitten in der Wiese. Das sind die Beuten, also die Behausungen, in denen unsere Bienenvölker leben.

Selbst entworfen und selbst gebaut

Matthias hat schon früh begonnen, eigene Beuten zu planen. Als Tüftler mit Hintergrund in 3D-Planung hat er die Baupläne am Computer entworfen und immer weiter verbessert. Getischlert haben wir sie dann gemeinsam.

Romi beim Zimmern der neuen Bienenbehausungen
Eine Beute besteht aus mehreren Kisten, die übereinander stehen. Unten wohnt das Bienenvolk mit seiner Königin, darüber kommen im Frühling und Sommer die Honigräume. Je mehr die Bienen sammeln, desto mehr Honigräume setzen wir auf, und desto höher wachsen die Türmchen.

Warum rot?

Holz, das das ganze Jahr draußen steht, braucht Schutz vor Regen und Sonne. Wir streichen unsere Beuten deshalb von Anfang an mit Leinölfirnis, einem natürlichen Holzschutz. Der Farbton, den wir dafür gewählt haben, heißt Vulkanrot.

Uns haben die leuchtend roten Türmchen so gut gefallen, dass sie unserer Imkerei den Namen gegeben haben. Auch das Rot in unserem Logo kommt von dort.

Sicher bei Sturm

Wenn die Türmchen im Sommer mit vielen Honigräumen in die Höhe wachsen, werden sie bei Gewitter zum Risiko. Früher haben wir die Beuten mit Gurten gesichert und trotzdem bei jedem Sturm schlecht geschlafen. 2024 haben wir deshalb stabile Plattformen gebaut, auf denen die Beuten fest verankert stehen.

Montage unserer Plattformen für die Bienenbeuten
Bienen am Flugloch einer vulkanroten Beute

Mehr über das Jahr, in dem die Plattformen entstanden sind, liest du im Rückblick 2024.

Weitere Artikel